Kompakte Navigation

Zu wissen, wo Sie sind, ist etwas anderes als Hilfe rufen zu können. Kompakte Navigation deckt beides ab, und die richtige Wahl hängt davon ab, wie abgelegen Sie tatsächlich unterwegs sind.

Top-Empfehlung

Garmin inReach Mini 2

~100 gSatelliten-SOS

Zwei-Wege-Nachrichten und SOS-Anruf von überall, kein Handysignal nötig.

Ein Satellitenkommunikator, der über das Iridium-Netz Textnachrichten sendet und empfängt und einen rund um die Uhr überwachten SOS-Anruf auslöst, völlig unabhängig vom Mobilfunknetz. Erfordert ein kostenpflichtiges Abo, ist aber das einzige Gerät hier, das den Ausgang eines echten Notfalls fernab jeder Hilfe wirklich verändern kann.

Preis-Tipp

Garmin eTrex 22x

~150 gkein Abo

Zuverlässige Trail-Navigation mit vorinstallierten Karten und ohne laufende Kosten.

Ein robustes Handheld-GPS mit vorinstallierten TopoActive-Europe-Karten, Tastenbedienung, die auch mit Handschuhen funktioniert, und rund 25 Stunden Akkulaufzeit. Keine Satellitennachrichten oder SOS, dafür aber auch kein Abo — reine Navigation zu einem Bruchteil des Preises eines Kommunikators.

Backup ohne Batterie

Suunto MC-2 Global

75 gkeine Batterie nötig

Das einzige Navigationswerkzeug, dem nie der Akku ausgehen kann.

Ein Spiegelkompass mit eingebauter Deklinationskorrektur und Kartenmaßstäben, funktionsfähig auf beiden Erdhalbkugeln. Er wiegt fast nichts und muss nie geladen werden — genau deshalb tragen erfahrene Trekker einen zusätzlich zu ihrer Elektronik, nicht statt ihr.

Kompakte Navigation im Vergleich

Ein schneller Vergleich — keine Noten, nur wofür sich was am besten eignet.

ProduktAm besten fürWo kaufenWichtigster WertWarum es hilft
Garmin inReach Mini 2Sicherheit in der AbgeschiedenheitBei Amazon ansehen~100 gSOS überall, kein Signal nötig
Garmin eTrex 22xBestes Preis-Leistungs-VerhältnisBei Amazon ansehen~150 gKein Abo
Suunto MC-2 GlobalBackupBei Amazon ansehen75 gBraucht nie eine Batterie

So wählen Sie kompakte Navigation

Bei kompakter Navigation geht es darum, das Werkzeug an die tatsächliche Abgeschiedenheit Ihrer Tour anzupassen, nicht standardmäßig das leistungsfähigste Gerät zu kaufen. Eine Tageswanderung auf markiertem Weg braucht kaum mehr; eine Woche allein oberhalb der Baumgrenze ist eine völlig andere Rechnung.

GPS oder Satellitenkommunikator?

Ein Handheld-GPS zeigt, wo Sie sind und wo der Weg verläuft, ohne laufende Kosten nach dem Kauf. Ein Satellitenkommunikator kann mehr: Zwei-Wege-Textnachrichten und SOS-Anruf buchstäblich von überall, unabhängig vom Mobilfunknetz, aber er braucht ein kostenpflichtiges Abo, um zu funktionieren. Tageswanderungen und beliebte Wege rechtfertigen selten einen Kommunikator; abgelegene Mehrtagestouren profitieren wirklich davon.

Kann Ihr Handy das nicht schon?

Für viele Tagestouren deckt ein Handy mit Offline-Karten-App die Navigation problemlos ab. Die Lücke zeigt sich bei längeren oder abgelegeneren Touren: Handys verlieren bei schlechten Bedingungen an GPS-Genauigkeit, entladen sich beim aktiven Navigieren schnell und haben ohne Signal keine SOS-Funktion. Ein eigenes Gerät rechtfertigt sein Gewicht genau dort, wo Akku und Empfang eines Handys enden.

Warum überhaupt ein analoges Backup mitnehmen

Elektronik fällt aus — Akkus gehen leer, Displays brechen, kaltes Wetter entlädt den Akku schneller als erwartet. Ein Kompass und eine Papierkarte wiegen im Vergleich zu diesem Risiko fast nichts, und anders als jedes Gerät auf dieser Seite kann ihnen nie der Strom ausgehen. Die meisten erfahrenen Trekker tragen die Elektronik und das analoge Backup gemeinsam, nicht eines statt des anderen.

FAQ zu kompakter Navigation

GPS-Gerät oder Satellitenkommunikator: brauche ich beides?
Sie erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Ein Handheld-GPS zeigt, wo Sie sind und wo der Weg verläuft, ohne laufende Kosten. Ein Satellitenkommunikator ergänzt Zwei-Wege-Nachrichten und SOS-Alarm von überall, ohne Handysignal, benötigt aber ein kostenpflichtiges Abo. Tagestouren brauchen selten einen Kommunikator; abgelegene Mehrtagestouren profitieren davon.
Brauche ich noch eine Papierkarte und einen Kompass?
Ja, als Backup, das nie den Akku verliert. Ein GPS oder Handy kann auf einer langen Tour ausfallen, einfrieren oder einfach den Geist aufgeben, und ein Kompass plus Papierkarte wiegen im Vergleich zu diesem Risiko fast nichts. Die meisten erfahrenen Trekker tragen sowohl die Elektronik als auch das analoge Backup, nicht nur eines von beiden.
Ersetzt mein Handy ein eigenes GPS-Gerät?
Für viele Tagestouren ja, mit einer Offline-Karten-App. Handys verlieren bei schlechten Bedingungen an GPS-Genauigkeit, entladen sich beim aktiven Navigieren schnell und haben ohne Signal keine SOS-Funktion. Ein eigenes GPS- oder Satellitengerät rechtfertigt sein Gewicht bei längeren oder abgelegeneren Touren.

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